Mein Leitsatz: „Was meinen Namen trägt, kommt von mir."
Nach dem Abschluss meines KI-Führerscheins habe ich meine persönliche Haltung zum Thema Künstliche Intelligenz in meiner Kanzlei klar definiert. Dieses Manifest beschreibt, wie ich KI einsetze – und wo nicht.
Woran Sie KI-gestützte Inhalte auf dieser Website erkennen und wie ich sie prüfe, steht in Abschnitt 06 · Transparenz.
01 · Meine KI-Philosophie
KI nutze ich für erste Entwürfe, Recherchen und Datenanalysen – aber die finale Überarbeitung und jede strategische Empfehlung bleiben zu 100 % meine menschliche Verantwortung. KI-generierte Inhalte sende ich niemals ungeprüft an Mandanten. Vertrauliche Kundendaten gebe ich niemals in öffentliche KI-Systeme ein.
02 · Mein Kernprinzip
KI denkt vor – ich entscheide. Immer.
KI ist ein Werkzeug, das mich schneller macht. Sie ist kein Ersatz für fachliches Urteil, berufliche Haftung oder persönliche Verantwortung.
03 · Mein Aktionsplan – die Kern-Einsatzbereiche
Kanzlei-Assistenten Spezialisierte KI-Assistenten (Claude), die nach meinen Prinzipien arbeiten: Sachverhalte strukturieren, Aussagen mit Fundstelle verifizieren, Entwürfe kritisch gegenprüfen – bevor ich entscheide.
Recherche & Faktencheck Steuerliche Neuerungen und Tool-Wissen per KI-Recherche – jede fachliche Aussage wird gegen Primärquellen (Gesetz, BFH, BMF) und die Fachdatenbank verifiziert, bevor sie zählt.
Automatisierung Workflows mit n8n auf eigenem Server – von der Anfrage-Qualifizierung bis zum internen Briefing. Self-hosted heißt: Die Daten bleiben bei mir.
Wissensvermittlung Verständliche Aufbereitung komplexer Steuerthemen – interaktive Rechner und diese Website (mit KI gebaut), Infografiken und Audio-Formate mit NotebookLM.
04 · Meine Grenzen – wo KI nichts zu suchen hat
Kein KI-Einsatz in leistungserstellenden DATEV-Prozessen – Jahresabschlüsse, Steuererklärungen und Buchhaltung bleiben eine KI-freie Zone.
Keine Chatbots am Telefon oder in Meetings – wer mit mir spricht, spricht mit mir.
05 · Mein Beitrag – Wissen nach innen und außen
Mein KI-Wissen fließt zuerst in meine eigenen Prozesse und Workflows. Was im März 2026 noch Absicht war, ist heute Praxis: Meine KI-Assistenten arbeiten nach genau diesen Prinzipien – sie prüfen mit Fundstelle, liefern nie ungeprüft aus und kennen meine Grenzen. Und was sich bewährt, gebe ich an meine Mandanten weiter: Befähigung statt Abhängigkeit.
06 · Transparenz – woran Sie meinen KI-Einsatz erkennen
Damit Sie nicht raten müssen, wo KI im Spiel war: Ich kennzeichne es. Unter jedem Blogbeitrag und jeder Themenseite steht, wann ich den Inhalt fachlich geprüft und freigegeben habe – und dass ich bei der Erstellung KI eingesetzt habe.
Wie so ein Beitrag entsteht:
- Recherche und Entwurf – ich arbeite mit Claude, ChatGPT und Gemini/NotebookLM. Mandantendaten kommen dabei nie zum Einsatz.
- Fachliche Verifikation – jede steuerliche Aussage wird gegen die Primärquellen geprüft: Gesetz, BFH-Rechtsprechung, BMF-Schreiben, dazu meine Fachdatenbank. Was ich nicht belegen kann, kommt raus.
- Meine Freigabe – ich lese den fertigen Text vollständig gegen und gebe ihn frei. Das Datum unter dem Beitrag ist genau dieser Tag.
Bilder: Setze ich ein KI-generiertes Bild ein, steht „Bild: KI-generiert" darunter.
Inhalte von Dritten: Die Infografiken und Erklärvideos auf dieser Seite stammen von Fachverlagen, nicht aus meiner Produktion. Wie sie entstanden sind, kann ich Ihnen deshalb nicht zusichern – meine Kennzeichnung bezieht sich immer auf meine eigenen Inhalte.
Rechtlicher Hintergrund ist Artikel 50 der EU-KI-Verordnung, der ab dem 2. August 2026 gilt. Ich kennzeichne allerdings unabhängig davon, ob ich im Einzelfall müsste – denn der Hinweis sagt Ihnen genau das, was Sie von einem Steuerberater wissen wollen: Es hat jemand draufgeschaut, der dafür geradesteht.
Mathias Dittmann · Steuerberater · Berlin · V2, Stand: Juli 2026